Prof. Dr. Michael Heise

Über den Sommer hat sich die Lage der Weltwirtschaft weiter eingetrübt: Der Handelskonflikt, geopolitische Risiken, die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines „No-deal“-Brexits und die unsichere politische Lage in Italien forderten ihren Tribut. Der Welthandel ging im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2018 um -0,9 Prozent zurück, und die globale Industrieproduktion wird im September voraussichtlich das erste Mal seit 2009 schrumpfen. „In unserem Basisszenario gehen wir nach wie vor davon aus, dass auch durch die Politik eine globale Rezession verhindert werden kann. Allerdings wird das Wachstum der Weltwirtschaft in der nächsten Zeit schwach bleiben“, erklärt Dr. Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz SE. Die Allianz erwartet für 2019 ein Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts von 2,5 Prozent, für 2020 nur noch von 2,3 Prozent.

 

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